| Hanna: | Die Globalisierung hat es mittlerweile möglich gemacht, Informationen weltweit innerhalb von nur Sekunden auszutauschen. Doch auch einzigartige kulturelle Merkmale wie die Sprache scheinen mehr und mehr zu verschwimmen. Es gibt nicht erst seit Kurzem Stimmen, die einer Amerikanisierung der deutschen Sprache kritisch gegenüberstehen. |
| Michael: | Soweit ich weiß, spreche ich immer noch deutsch und nicht englisch. |
| Hanna: | Sei nicht so ignorant! Ich bin mir sicher, dass du früher oder später einen Anglizismus verwenden wirst. |
| Michael: | Darf ich das denn nicht? Lass mich doch reden, wie ich will! Aber gib mir ruhig Feedback, falls ich einen Anglizismus verwende! |
| Hanna: | Schon passiert. Sprich nächstes Mal lieber von einer Rückmeldung, wenn du möchtest, dass dir jemand Resonanz gibt. |
| Michael: | Ich finde es okay, wenn du mich auf meinen Sprachgebrauch aufmerksam machst. Aber bitte schreib mir nicht vor, wie ich reden soll. |
| Hanna: | Der Begriff „okay“ kommt aus dem Englischen ... |
| Michael: | Aber er ist mittlerweile aus der deutschen Sprache nicht mehr wegzudenken. Was sagt man denn sonst anstelle von okay? |
| Hanna: | Sag einfach „in Ordnung“. |
| Michael: | Ich verstehe trotzdem nicht, wieso der Gebrauch von Anglizismen mit einigen Leuten nicht fein ist. |