Frankreich will 120 Millionen Euro für die Rodung von 30.000 Hektar Weinbergen ausgeben
Dieser Rückgang der Nachfrage ist auf veränderte Trinkgewohnheiten und eine allgemeine Ablehnung des Alkoholkonsums bei den unter 34-Jährigen zurückzuführen.
Die geringere internationale Nachfrage nach französischen Weinen hat ebenfalls Auswirkungen auf Frankreichs Weinindustrie. 2023 gingen die französischen Weinexporte um 10 % zurück. Es ist wahrscheinlich, dass Italien Frankreich in diesem Jahr überholen wird und zum größten Weinexporteur der Welt wird.
Als Reaktion darauf hat die französische Regierung einen 120 Millionen Euro teuren Plan zur Rodung von 30.000 Hektar Weinbergen angekündigt. Laut diesem Plan erhalten Winzer 4.000 Euro für jeden Hektar gerodeter Rebstöcke. Bis frühestens 2029 dürfen sie auf denselben Flächen keine neuen Rebstöcke anpflanzen.
Die französische Regierung hofft, dass dieser Schritt der Weinindustrie helfen wird, sich an die veränderten Verbrauchergewohnheiten anzupassen und eine langfristige Nachhaltigkeit zu gewährleisten.
Wird das funktionieren? Das wird s