Das Massaker vom 7. Oktober beeinflusst den Holocaust-Gedenktag
In diesem Jahr gaben Regierungen und Politiker wie immer ihre Erklärungen zum Holocaust-Gedenktag ab. Viele dieser Erklärungen verurteilten die jüngsten weltweiten antisemitischen Ausschreitungen.
Nach dem Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober 2023 haben die Holocaust-Gedenkveranstaltungen in diesem Jahr jedoch eine andere Bedeutung. Bei dem Anschlag wurden mehr als 1.200 Juden ermordet und mehr als 240 als Geiseln genommen. Es war der größte Massenmord an Juden seit dem Holocaust.
Aber etwas fehlt. Auf einer UN-Holocaust-Gedenkveranstaltung am Freitag sagte Gilad Erdan, der Ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen: „Der heutige Tag ist nicht nur ein Tag des Gedenkens. Dieser Tag soll auch dazu dienen, künftige Völkermorde zu verhindern.“ Und dann sagte er frustriert weiter: „Bis heute hat keine UN-Institution das Massaker vom 7. Oktober verurteilt. Das ist schockierend.“
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