Der Oberste Gerichtshof der USA entscheidet gegen „Affirmative Action“ bei der Hochschulzulassung
Die konservativen Mitglieder des Obersten Gerichtshofs der USA argumentierten, dass die Bildungschancen im Land für alle Bevölkerungsgruppen gleich seien. Sie sagen, dass „Affirmative Action“ nicht fortgesetzt werden sollte.
Das sehe ich anders. Ich finde, dass die Richterin Ketanji Brown Jackson völlig recht hat. Sie schreibt, dass auch wenn die Hautfarbe in der Gesetzgebung als irrelevant angesehen wird, dies nicht für das reale Leben gilt.
Die Vergangenheit und die Gegenwart Amerikas liefern gute Gründe für die Fortsetzung von „Affirmative Action“. Afroamerikaner mussten 250 Jahre Sklaverei erdulden. Dann folgten 100 Jahre Rassentrennung. Übrigens gab es während dieser Zeit an einigen Colleges eine andere Art der „Affirmative Action“. Diese hieß „Nur für Weiße“.
Ich denke, wenn wir die Gegenwart betrachten, repräsentiert „Affirmative Action“ die verfassungsmäßi