Flüchtlingsabkommen: Ruanda wird Asylanträge aus Großbritannien bearbeiten
Wie soll dies erreicht werden?
Einige Asylbewerber, die den Ärmelkanal nach Großbritannien überqueren, erhalten ein One-Way-Ticket nach Ruanda. Ja, Sie haben richtig gehört: Die britische Regierung lagert die Bearbeitung von Asylanträgen in ein etwa 6.500 km entferntes Land aus.
Aber es müssen auch internationale Konventionen berücksichtigt werden. Großbritannien ist ein Unterzeichner von zwei wichtigen internationalen Abkommen, die die Rechte von Flüchtlingen garantieren.
Die UN-Flüchtlingskonvention schützt Menschen davor, in Länder abgeschoben zu werden, in denen ihr Leben oder ihre Freiheit ernsthaft bedroht sind. Die Europäische Menschenrechtskonvention besagt, dass niemand Folter, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe ausgesetzt werden darf. Also können Flüchtlinge nicht nach Ruanda geschickt werden, wenn die Gefahr besteht, dass sie dort misshandelt werden.
Die wichtigste Frage ist als