Trumps Idee eines Joint Ventures mit dem Iran bedroht die internationale Freiheit der Schifffahrt
Grund dafür ist, dass das Völkerrecht allen Schiffen freie Durchfahrt gewährt. Tatsächlich verbietet das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen strengstens eine Erhebung von Gebühren für eine reine Durchfahrt.
Doch der Iran will nun einen Dollar pro Barrel Öl an Bord verlangen, damit Tanker durch die Straße von Hormus passieren können. Hmm, … lässt sich hier etwa Geld verdienen? US-Präsident Trump zeigt sich interessiert und schlägt nun ein Joint Venture mit dem Iran vor, um die Gebühren einzutreiben. Er bezeichnete dies als eine wunderbare Möglichkeit, die Sicherheit der Straße von Hormus zu gewährleisten.
Die EU-Kommission lehnt beide Ideen ab. Sie ist der Ansicht, dass das Meer für alle da ist. Aber kann sie etwas dagegen tun?
Die Ironie ist, dass die USA die treibende Kraft hinter der Schaffung des derzeitigen globalen Systems der Freiheit der Schifffahrt waren.
Und nun droht Trump, es auf einen Schlag zu zerstören.