Wir beginnen unser Programm mit einer Diskussion über die Meinungsverschiedenheiten des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez mit anderen EU-Regierungschefs. Am vergangenen Freitag hatten sich 19 EU-Regierungschefs für einen neuen Plan zum Aufbau von Aufnahmezentren für Migranten außerhalb der EU ausgesprochen. Für Macron und Sánchez steht dieser Plan jedoch im Widerspruch zu den europäischen Werten.
In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir über eine bedeutende astronomische Entdeckung. Jahrzehntelang waren Wissenschaftler vom Verhalten des Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Galaxie überrascht. Es schien seltsam ruhig zu sein. Kann ein Schwarzes Loch wirklich ruhig und inaktiv sein?
Und zum Schluss sprechen wir noch einmal über Haggis. Im Mai hatten wir über die Hoffnung schottischer Fußballfans gesprochen, Haggis in den USA legalisieren zu lassen. Hat es geklappt? Sie werden es gleich erfahren.
Wir beginnen unser Programm mit einer Diskussion über den neuen EU-Pakt zu Migration und Asyl. Macron und Sánchez gefällt er überhaupt nicht.
Der französische Präsident Emmanuel Macron und der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez haben sich zu neuen Plänen für Migranten in der Europäischen Union geäußert.
Im Mittelpunkt des neuen EU-Pakts zu Migration und Asyl stehen Personen, deren Asylanträge abgelehnt wurden. Viele führende Politiker in Europa wollen spezielle Lager außerhalb der EU errichten, um solche Migranten unterzubringen. Macron und Sánchez lehnen diese Idee ab.
Macron sagt, dieser Plan entspreche nicht den europäischen Werten. Er findet es nicht richtig, Menschen in Länder zu schicken, die sie nicht kennen, und diese Länder dafür zu bezahlen, diese Menschen aufzunehmen.
Sicher wünscht sich auch Macron strengere Einwanderungsgesetze. Er befürchtet jedoch, dass die Aufnahmeländer die Menschenrechte missachten könnten.
Sánchez teilt diese Ansicht, sagt jedoch außerdem, dass dies eine Geldverschwendung sei und die EU kein Geld verschwenden sollte.
Diesen Migranten wurde das Asyl verweigert, doch sie haben Angst, in ihre Heimatländer zurückzukehren. Was sollte die EU in dieser Situation tun?
Ich bin mir nicht sicher, ob es darauf eine einfache Antwort gibt.
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Am 4. Juni wurde in der Fachzeitschrift The Astrophysical Journal Letters eine interessante Entdeckung veröffentlicht.
Im Zentrum unserer Galaxie, der Milchstraße, befindet sich ein sehr großes Schwarzes Loch, Sagittarius A*.
Wenn Schwarze Löcher aktiv Materie verschlingen, werden die angesaugten Gase und Trümmer beschleunigt. Dabei setzen sie energiereiche Strahlung und weit ins All schießende Ströme beschleunigter Teilchen frei, sogenannte Teilchenwinde.
Wissenschaftler beobachten das Schwarze Loch in der Milchstraße seit Jahren, konnten bisher jedoch nicht nachweisen, dass dieses Schwarze Loch Teilchenwinde erzeugt. Anders als andere Schwarze Löcher schien es ruhig und inaktiv zu sein.
Ein Team von Wissenschaftlern analysierte nun das Gas um das Schwarze Loch herum und entdeckte eine große kegelförmige Lücke.
Diese drei Lichtjahre lange Lücke wird durch einen heißen aktiven Wind verursacht, der von Sagittarius A* ausgeht und das kühle Gas wegbläst, sagen die Forscher.
Aber was bedeutet das?
Es bedeutet, dass das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße anderen Schwarzen Löchern ähnelt.
Es bestätigt, dass auch weitgehend inaktive Schwarze Löcher Teilchenwinde erzeugen können. Dieser
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Am 27. Mai hatten wir über die Hoffnung schottischer Fußballfans berichtet, Haggis in den USA legalisieren zu lassen. Die berühmte schottische Delikatesse ist in den USA seit den 1970er Jahren verboten, da sie Schafslunge enthält.
Die Hoffnung war groß. Doch es stellte sich heraus, dass die Sache etwas kompliziert ist.
Die schottische Fußballmannschaft spielte ihr erstes Fußball-WM-Spiel in Boston. Und natürlich fiel die legendäre „Tartan Army“ – 20.000 schottische Fans – mit Dudelsäcken und Kilts in Boston ein.
Sie machten Boston zu ihrem Zuhause und zeigten den Bostonern, wie man ordentlich feiert. Manchen Kneipen ging sogar das Bier aus!
Die Bostoner waren von der schottischen Invasion begeistert. Nachdem sich Fans am vergangenen Mittwoch mit der Gouverneurin von Massachusetts, Maura Healey, getroffen hatten, unterzeichnete diese eine „Verfügung“, um Haggis zu legalisieren.
Können wir also das Ende des Haggis-Exils feiern? Freuen Sie sich nicht zu früh.
Laut dem Instagram-Account der Gouverneurin handelte es sich bei dieser Verfügung um einen Scherz. Es war also nur symbolisch, und Haggis ist leider weiter nicht legal.
Das schmälert aber nicht die neue Liebe zwischen Schottland un
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Es hat mich gefreut, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen.
Es scheint, dass die schottischen Fans die Menschen in Boston wirklich beeindruckt haben. Boston und Glasgow sind nun Partnerstädte. Die Bürgermeisterin von Boston, Michelle Wu, unterzeichnete letzte Woche eine entsprechende Proklamation im „The Haven“, dem einzigen schottischen Pub in Boston. Und das ist kein Scherz.
Bis zur nächsten Folge!
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