Wir beginnen unser Programm mit einer skurrilen Meldung aus Ungarn. Laut Medienberichten sollen russische Geheimdienste vorgeschlagen haben, ein Attentat auf Viktor Orbán zu fingieren. Russland ist offenbar besorgt darüber, dass Orbán in den Umfragen zurückliegt, und möchte ihm helfen, seine Popularität zu verbessern. Aber ist das nicht eine etwas drastische Maßnahme?
Anschließend geht es um Äußerungen des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez. Er sagte, Spanien sei weitgehend vor den durch den Iran-Krieg gestiegenen Öl- und Gaspreisen geschützt. Stimmt es, dass Spanien immun gegen Schwankungen auf dem Energiemarkt ist?
Und zum Schluss werfen wir einen Blick auf die Live-Einschaltquoten der diesjährigen Oscar-Verleihung. Obwohl es zweifellos eine der besseren Verleihungen der letzten Jahre war, waren die Zahlen nicht gut. Im Vergleich zu 2016 waren sie sogar ziemlich schlecht. Wie schlecht? Das werden Sie gleich erfahren.
Wir wollen mit unserem Programm beginnen und über eine bizarre Entwicklung im Wahlkampf in Ungarn sprechen. Offenbar gibt es den Vorschlag, ein Attentat zu fingieren.
Am 12. April finden in Ungarn Parlamentswahlen statt. Viele Experten halten diese Wahlen für die wichtigsten in Europa im Jahr 2026.
Laut aktuellen Umfragen haben Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei die Unterstützung vieler Menschen in Ungarn verloren. Die oppositionelle Mitte-Rechts-Partei Tisza unter der Führung von Péter Magyar liegt derzeit in den Umfragen in Führung.
Orbán hat enge Beziehungen zu Putin. Daher möchte Putin ihm natürlich helfen, an der Macht zu bleiben.
Dies geht so weit, dass der russische Geheimdienst SVR laut Medienberichten die Vortäuschung eines Attentats auf Orbán vorgeschlagen hat – eine Operation namens „The Gamechanger“.
Dies würde „das gesamte Paradigma des Wahlkampfs grundlegend verändern“, heißt es.
Doch Moskau ist nicht der einzige externe Akteur, der Orbán helfen will. Raten Sie mal, wer auf derselben Seite steht wie der Kreml? Richtig, die Trump-Regierung.
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Spanien nutzt viel erneuerbare Energie. Ministerpräsident Pedro Sánchez erklärte kürzlich sogar, dass Spanien in einer beneidenswerten Position sei, da es von den hohen Öl- und Gaspreisen, die durch den Krieg im Iran verursacht werden, weitgehend verschont bleibt.
Stimmt das? Ja, in gewisser Weise.
Das Land betreibt viele Solaranlagen, Windkraftanlagen und Wasserkraftwerke. Dadurch verbraucht Spanien weniger Öl und Gas. Aus diesem Grund ist Strom in Spanien zum Teil billiger als in Frankreich und Deutschland.
Es trifft jedoch nicht immer zu. Manchmal gibt es nicht genug Sonne oder Wind. Sommerdürren schränken die Nutzung von Wasserkraft ein. In solchen Fällen muss Spanien Strom aus Gas oder Kernkraft erzeugen. Auch wenn Spanien viel erneuerbare Energie nutzt, sind die Stromrechnungen der Spanier dennoch hoch.
Die meisten spanischen Haushalte nutzen nach wie vor Öl und Gas zum Heizen und für
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Die Einschaltquoten für die diesjährige Oscar-Verleihung sahen nicht gut aus. Und das, obwohl es eine der besten Oscar-Verleihungen der letzten Jahre war.
Laut dem renommierten Marktforschungsunternehmen Nielsen sank die Zahl der Live-Zuschauer im Vergleich zum Vorjahr um 9 %. In diesem Jahr sahen sich nur etwa 18 Millionen Menschen die Verleihung an. Im Vergleich dazu waren es 2016 noch über 34 Millionen.
Was ist also der Grund dafür? Es gibt den allgemeinen Trend, dass sich immer weniger Menschen Live-Veranstaltungen wie die Oscars, die Grammys und die Golden Globes ansehen.
Aber seit 2016 hat sich generell viel verändert. Die Pandemie hat die Zuschauergewohnheiten drastisch verändert. Experten sprechen sogar von einer Übersättigung mit Inhalten.
Und, ... könnten der gesellschaftspolitische Kontext in den USA und die sich wandelnde Einstellung gegenüber den USA eine Rolle gespielt haben?
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Es hat mich gefreut, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen.
Ab 2029 werden die Oscars exklusiv auf YouTube übertragen. Wird das die Zuschauerzahlen verbessern? Das bleibt abzuwarten.
Bis zur nächsten Folge!
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