Ice Bucket Challenge führt zu neuem Forschungsergebnis
Der Ice Bucket Challenge – eine als Spendenkampagne gedachte Aktion für die Nervenkrankheit ALS – hat zu der Entdeckung eines Gens geführt, das mit der Krankheit in Verbindung gebracht wird. Die ALS-Stiftung hat das Ergebnis letzte Woche veröffentlicht, zwei Jahre nachdem der Ice Bucket Challenge sich durch die Sozialen Netzwerke wie ein Lauffeuer verbreitet hatte.
Bei der Krankheit ALS – Amyotrophe Lateralsklerose – sterben Nervenzellen, die für die Muskulatur zuständig sind. 115 Millionen US Dollar wurden aufgrund des Ice Bucket Challenge gespendet. Die größte Summe davon floss in die Erforschung des neuen Gens. Nur bei 3% der an ALS-Erkrankten tritt das neu entdeckte Gen NEK1 auf. Laut Wissenschaftlern ist es dennoch damit das am häufigsten vorkommende Gen bei dieser Krankheit. Durch die Entdeckung des Gens hoffen sie neue Behandlungsmethoden für ALS zu finden.
Nachdem 2014 der Ice Bucket Challenge begonnen hatte, wurden Millionen von Menschen zur Teilnahme herausgefordert. Darunter befinden sich auch Bill Gates, Lady Gaga und der frühere Präsident George W. Bush. Die Entdeckung des Gens, so ALS-Verbandssprecher Brian Frederick, „zeigt, dass jeder, der bei dem Ice Bucket