Die umweltfreundlichen Olympischen Spiele in Paris waren auch die Veganer-freundlichsten Spiele aller Zeiten
Die Olympischen Spiele 2024 in Paris haben die Verpflegung an allen Austragungsorten revolutioniert. Die Organisatoren hatten sich verpflichtet, die Menge an pflanzlichen Lebensmitteln im Vergleich zu früheren Spielen zu verdoppeln. Die diesjährigen Spiele waren die Veganer-freundlichsten Olympischen Spiele aller Zeiten. Diese Initiative war Teil des umfassenderen Plans „Food Vision“, der alle Ernährungspräferenzen berücksichtigt.
Laut diesem ambitionierten Plan sollten 80 % der Zutaten aus Frankreich beschafft werden und 30 % der Lebensmittel aus biologischem Anbau stammen. Mindestens 50 % der Mahlzeiten für Athleten, Mitarbeiter und Medienvertreter mussten vegetarisch oder vegan sein. An einigen Austragungsorten, wie dem Place de la Concorde, wurden ausschließlich vegetarische Gerichte angeboten.
Die Spiele wollten auch umweltfreundlich sein. Ziel war es, den Fußabdruck jeder Mahlzeit auf nur 1 kg CO2-Emissionen zu reduzieren. Das entspricht der Hälfte der 2 kg pro Mahlzeit eines durchschnittlichen Franzosen. Umweltgruppen und Athleten haben den Plan gelobt, den sie als einen Schritt zu einer gesünderen und nachhaltigeren Ernährungsweise ansehen.