Die berühmte irische Sängerin und politische Aktivistin Sinéad O‘Connor ist tot
Am 26. Juli 2023 ist Sinéad O'Connor in London gestorben. Die Times berichtete, dass O'Connor erst Anfang des Monats in ein neues Penthouse im Süden Londons gezogen war. Nach Angaben von Nachbarn wollte sie sich nach dem Selbstmord ihres 17-jährigen Sohnes im Januar 2022 weniger einsam fühlen. Sinéad O'Connor war 56 Jahre alt.
Die in Dublin geborene Sängerin wurde 1990 mit ihrer Interpretation des Prince-Songs Nothing Compares 2 U weltberühmt. In ihrer langen Karriere veröffentlichte sie 10 Studioalben. Sie wurde für mehrere Grammys nominiert und gewann 1991 den Grammy für die beste alternative Musikperformance für den Song I Do Not Want What I Haven't Got.
Sinéad O'Connor machte ebenso viele Schlagzeilen für ihren Aktivismus und ihre Provokationen wie für ihre Musik. 1991 erklärte sie, dass sie die Grammys boykottieren würde, da die Vergabe der Preise an die Künstler an deren kommerziellen Erfolg gebunden sei. Im Jahr 1992 zerriss sie ein Bild von Papst Johannes Paul II., um gegen den Missbrauch von Kindern durch die Katholische Kirche zu protestieren.