Geschlechtsneutrale Preise: Berlinale bricht mit der Tradition
Die Berlinale hat in diesem Jahr erstmals nur noch geschlechtsneutrale Schauspielpreise vergeben. Der Silberne Bär für die beste schauspielerische Leistung ging an Maren Eggert für ihre Hauptrolle in der Science-Fiction-Komödie „Ich bin dein Mensch“. Der Silberne Bär für die beste Nebenrolle ging an Lilla Kizlinger in „Forest — I See You Everywhere“.
Der rumänische Regisseur Radu Jude gewann den Goldenen Bären für den besten Film für seine sexuell explizite, düstere Satire „Bad Luck Banging or Loony Porn“. In diesem Film gerät das private Sextape einer Lehrerin an die Öffentlichkeit. Sie muss sich nun einem Tribunal von Eltern stellen, die entscheiden, ob sie ihren Job behalten darf.
Der Silberne Bär für die beste Regie ging an den ungarischen Regisseur Dénes Nagy für „Natural Light“. Der Film spielt im Zweiten Weltkrieg und folgt ungarischen Soldaten, die in den herbstlich kalten Wäldern