Stadt in Frankreich serviert riesiges Omelett zu Ostern
Am Montag teilten sich rund 10.000 Menschen im Dorf Bessières im Südwesten Frankreichs ein gigantisches Omelett, für dessen Herstellung 15.000 Eier benötigt wurden. Das Omelett ist eine jährliche Tradition. Es hat einen Durchmesser von vier Metern und wird von 50 Freiwilligen zubereitet.
Die Tradition des Ostermontag-Omeletts soll ihren Ursprung in den Zeiten Napoleons haben. Der Legende nach übernachteten Napoleon und seine Armee in der Nähe von Bessières. Napoleon soll in einem örtlichen Gasthof ein Omelett serviert worden sein. Dieses hat ihm so gut geschmeckt, dass er den Einheimischen befahl, alle Eier im Dorf zu sammeln und eine Riesen-Version für seine ganze Armee zuzubereiten. Das Omelett ist seit 1973 eine Tradition. Örtliche Ladenbesitzer, die sich „Bruderschaft des Omeletts“ nennen, organisieren die Veranstaltung und sorgen dafür, dass die Tradition weiterlebt.
Das Omelett enthält neben 15.000 Eiern mehrere Kilogramm Entenfett und reichlich Salz, Pfeffer und ein einheimisches Gewürz. Bessières ist jedoch nicht der einzige Ort, wo man Omeletts zelebriert. Ähnliche Festivals finden auch in anderen Gegenden Frankreichs sowie in Neukaledonien, Quebec (Kanada), Belgien, Argenti