Studie zeigt: Luftverschmutzung verursacht eine „dramatische“ Verringerung der Intelligenz
Eine längere Exposition gegenüber Schadstoffen in der Luft schadet nicht nur der körperlichen Gesundheit, sondern kann auch kognitive Fähigkeiten erheblich beeinträchtigen. Dies betrifft insbesondere ältere Menschen. Zu diesem Ergebnis kam eine groß angelegte Studie, die am 27. August in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde.
Die Studie analysierte Sprach- und Rechentests, die in einem Zeitraum von vier Jahren von 20.000 Menschen in ganz China absolviert wurden. Die Wissenschaftler verglichen die Testergebnisse mit den Werten der Stickstoffdioxid- und Schwefeldioxidbelastung der Luft. Es zeigte sich, dass eine längere Exposition gegenüber Schadstoffen in der Luft mit einem größeren Verlust der Intelligenz korreliert. Hierbei waren verbale Fähigkeiten stärker beeinflusst als mathematische Fähigkeiten, wobei der Effekt mit zunehmendem Alter stärker ausgeprägt war. Besonders betroffen waren Männer und Personen mit niedriger Bildung. Für einige von ihnen entsprach der Verlust der Intelligenz mehreren Ausbildungsjahren.
Die Wissenschaftler kamen zu der Schlussfolgerung, dass die Schädigung des alternden Gehirns durch die Luftverschmutz