Gewagter Raub von schwedischen Kronjuwelen am helllichten Tag
Dienstag vergangener Woche haben zwei Diebe aus der Kathedrale von Strängnäs, westlich von Stockholm gelegen, zwei Kronen und einen Reichsapfel entwendet. Die Juwelen sind von unschätzbarem Wert. Sie wurden jeweils anlässlich der Begräbnisse von Karl IX. und seiner Frau Kristina, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts über Schweden regierten, angefertigt. Nach dem Diebstahl der Objekte, flohen die Diebe mit den Einzelstücken und entkamen mit einem Motorboot.
Der Diebstahl ereignete sich gegen Mittag. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nur wenige Menschen in der Kathedrale. Die Diebe schlugen die Vitrine ein in der die Kronjuwelen aufbewahrt wurden und lösten dadurch den Alarm aus. Augenzeugen zufolge flohen die beiden auf Fahrrädern in Richtung des nur ein paar Hundert Meter entfernt gelegenen Mälarsees und flohen in einem bereitliegenden Motorboot.
Die Ermittler setzten auch umgehend eine internationale Fahndung per Interpol in Gang. Die britische Boulevardzeitung Express berichtete am Montag, dass die Polizei nördlich von Stockholm einen Teil der Beute sichergestellt habe. Dies war möglich, da am Tatort Blut von einem der Täter entdeckt wurde.