Hitzewelle in Japan fordert Dutzende Todesopfer und bringt Tausende ins Krankenhaus
Eine rekordverdächtige Hitzewelle in Japan hat mindestens 77 Menschenleben gefordert und mehr als 30.000 Menschen ins Krankenhaus gebracht. Am Montag erreichten die Temperaturen in Kumagaya, einer Stadt außerhalb von Tokio, 41 Grad Celsius. Das ist die höchste Temperatur, die jemals in Japan gemessen wurde. Die durchschnittliche Höchsttemperatur liegt zu dieser Jahreszeit bei 34 Grad Celsius.
Die Hitzewelle kommt weniger als zwei Wochen nach sintflutartigen Regenfällen in Westjapan, denen mehr als 155 Menschen zum Opfer fielen. Am Dienstag erklärte die Japanische Meteorologische Gesellschaft die Hitzewelle zu einer Naturkatastrophe. Outdoor- und Sportveranstaltungen in ganz Japan wurden abgesagt, darunter auch Teile des berühmten Gion-Matsuri Festivals, das im Juli in Kyoto stattfindet. Die Organisatoren der Olympischen Spiele 2020 in Tokio haben bereits mit der Planung von Maßnahmen beg