Darm-Mikrobiom beeinflusst das Sozialverhalten von Mäusen
Die Autoren verglichen die Gehirnaktivität und das Sozialverhalten von normalen Mäusen und Mäusen, die in einer sterilen Umgebung aufgezogen wurden. Die Mäuse aus der sterilen Umgebung hatten abnorm niedrige Mengen an Darmbakterien.
Es wurde bereits in früheren Studien gezeigt, dass Mäuse ohne Darmbakterien soziale Interaktionen mit anderen Mäusen aktiv vermeiden. Doch eine Erklärung für dieses Verhalten gab es bisher nicht.
Nach zahlreichen Experimenten und Analysen von Hormonen bei den Mäusen kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass es das Stresshormon ist, das die Mäuse antisozial macht. Wenn das Stresshormon künstlich blockiert wurde, verbesserte sich die Interaktion mit anderen Mäusen. Die Wissenschaftler zeigten außerdem, dass größere Mengen an Darmbakterien, wie sie bei normalen Mäusen zu finden sind, das Stresshormon auf natürliche Weise blockieren.
Diese Studie hat ein großes Potenzial! Sie könnte helfen, Behandlungen für neuronale Störungen wie Angstzustände oder sogar Autismus zu finden. Diese sin