Studie warnt vor Qualitätsverlusten bei Hopfen und Bier
Der Studie zufolge hat der Klimawandel zu einer Verringerung der Produktionsmengen und der Qualität von Hopfen geführt. Hopfen ist neben Wasser, Hefe und Malz die vierte Grundzutat beim Bierbrauen. Hopfen wird vor dem Kochen zugegeben, um das Bier bitterer zu machen. Hopfen kann aber auch nach dem Kochen zugegeben werden, um den Gesamtgeschmack des Bieres zu verändern.
Die Wissenschaftler analysierten die durchschnittlichen Hopfenernten seit 1971. Sie stellten fest, dass die Ernten in einigen wichtigen Hopfenanbaugebieten aufgrund des trockeneren und heißeren Klimas um fast 20 % zurückgegangen sind. Die gleichen extremen Bedingungen sind auch für einen geringeren Anteil bestimmter Säuren im Hopfen verantwortlich, die den Biergeschmack beeinflussen.
Die Studie prognostiziert, dass der Anteil dieser Säuren bis 2050 um bis zu 31 % zurückgehen wird.
Die Hopfenbauern bemühen sich, die Ernten zu verbessern. Einige Hopfen