Verlust der Komplexität des Kehlkopfes machte menschliche Sprache möglich
Die Forscher untersuchten 43 Primatenarten und stellten fest, dass dem Menschen mehrere stimmliche Merkmale fehlen, die andere Primaten haben.
Menschen haben keine kurzen Verlängerungen der Stimmbänder, sogenannte Membranen. Außerdem fehlen Menschen die Luftsäcke, mit deren Hilfe andere Primaten laute und resonante Töne erzeugen.
Forscher vermuten, dass der Verlust dieser Merkmale beim Menschen zu einer stabilen Stimme geführt hat. Diese stabile Stimmkontrolle war für die Evolution der Sprache sehr wichtig. Sie gab dem Menschen die Fähigkeit, Gedanken und Gefühle durch artikulierte Laute auszudrücken.
Dank dieser zusätzlichen Merkmale können andere Primaten laute und höhere Töne erzeugen. Diese Merkmale sind aber auch für häufigere Stimmunregelmäßigkeiten verantwortlich.
In dieser Studie wurden nur lebende Primatenarten untersucht, da diese Merkmale mit Weichgeweben assoziiert sind, die in Fossilien nicht zu finden sind. Es ist auch unklar, wann die Veränderungen stattgefunden haben. Am wahr