Tut Europa genug, um seine Verteidigung zu stärken?
Doch 2014, nach der Annexion der Krim, einigten sich die NATO-Länder darauf, die Verteidigungshaushalte auf 2 % ihres Bruttoinlandprodukts zu erhöhen. Nach der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022 erkannten die europäischen Staats- und Regierungschefs die Notwendigkeit, die Militärausgaben weiter zu erhöhen. Doch selbst im Jahr 2024 hatten mehrere Länder das Ziel von 2 % noch immer nicht erreicht. Spanien und Italien geben am wenigsten aus.
Da Russland inzwischen über 6 % seines Bruttoinlandprodukts für die Kriegsführung ausgibt, haben viele europäische Länder ihre Verteidigungshaushalte erhöht. Einige europäische Staats- und Regierungschefs wollen das Ziel auf 3,5 % anheben.
Osteuropa, das geografisch am nächsten an Russland liegt, ist noch einen Schritt weiter gegangen. Polen zum Beispiel gibt jetzt 4 % aus.
Ist das genug?
Einige Experten sind der Meinung