Der neue Bürgermeister von New York kündigt eine ehrgeizige progressive Agenda an
Für mich ist das ein sehr wichtiges Ereignis, dessen Bedeutung über New York und wahrscheinlich sogar über die USA hinausgeht.
Nicht nur, weil Mamdani New Yorks erster muslimischer Bürgermeister und der erste mit südasiatischen Wurzeln ist. Nicht nur, weil er der jüngste Bürgermeister seit Generationen und der erste Bürgermeister mit Migrationshintergrund seit über einhundert Jahren ist.
Mamdani setzte sich als demokratischer Sozialist gegen eine mächtige Opposition durch. Als Bürgermeister will er ein universelles Programm zur Kinderbetreuung schaffen, die Mieten für zwei Millionen New Yorker einfrieren und den Stadtbusverkehr kostenlos machen.
Das ist ein sehr gewagtes und ehrgeiziges Programm. Manche halten es sogar für zu radikal.
Warum? Weil Mamdani zur Finanzierung seiner Vorhaben die Steuern für Reiche erhöhen will.
Während seines Wahlkampfs stellte Mamdani sogar die Frage, ob Milliardäre notwendig sind. „Ich denke nicht, dass wir Milliardäre brauchen“, hat er gesagt.
Das überzeugt mich nicht ganz, aber die Konzentration von großem Reichtum in den Händen einiger weniger ist sich