Wir beginnen mit der anhaltenden Krise an der Grenze zwischen Polen und Belarus.
Die Migrantenkrise an der Grenze zwischen Polen und Belarus eskaliert weiter. Die politischen Spannungen zwischen Belarus und der EU sind Anlass zu großer Sorge für den UN-Sicherheitsrat.
Am 11. November verurteilten Großbritannien, Estland, Frankreich, Norwegen, die USA und Albanien „die orchestrierte Instrumentalisierung von Menschen“.
Der russische Botschafter beschuldigte die EU des Zynismus und der Scheinheiligkeit, weil sie Tausende von verzweifelten Migranten nicht von Belarus in die EU-Mitgliedstaaten einreisen lässt.
Ich bezweifle, dass der belarussische Präsident Lukaschenko die Krise ohne Hilfe orchestriert. Ich bin mir sicher, dass der russische Präsident Wladimir Putin sie unterstützt, wenn nicht sogar gestartet hat.
Lukaschenko hofft, dass die europäischen Länder ihn dafür bezahlen werden, den Migrantenstrom zu stoppen. Er möchte auch, dass die gegen ihn verhängten Sanktionen aufgehoben werden.
Doch was will Russland erreichen? Putins traditionelles Ziel ist es, Länder zu destabilisieren, die er als seine Gegner betrachtet. Er würde also gerne eine Demütigung der EU sehen.
Aber er möchte auch den Ruhm und die Größe des Russischen Reiches oder der UdSSR wiederherstellen. E
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Am Freitag ist der 26. Internationale Klimagipfel zu Ende gegangen.
In der ersten Woche des Gipfels wurden zahlreiche Versprechungen gemacht. Die ersten Gespräche wurden als wichtige Schritte bezeichnet. Mehrere Länder versprachen, die Abholzung zu beenden und die Wälder wiederaufzuforsten, aus der Kohle auszusteigen und die Methanemissionen bis 2030 um 30 % zu reduzieren.
Entwicklungsländer, die durch den Klimawandel besonders gefährdet sind, versuchen, von den reichen Ländern eine Entschädigung für die Klimaschäden zu erhalten.
Doch die Verhandlungen sind festgefahren. Die reichen Länder weigern sich, konkrete Verpflichtungen einzugehen.
Die Entwicklungsländer argumentieren, dass die reichen Länder für den Großteil des Klimawandels verantwortlich sind. Es stimmt auch, dass die reichen Länder viel früher als der Rest der Welt mit dem Ausstoß von CO2 begonnen haben.
Hinter verschlossenen Türen gibt es einen gewissen Widerstand der reichen Länder, was ich besonders frustrierend finde. Schließlich sind es dieselben Länder, die bei diesem Prozess immer von Transparenz sprechen.
Ja, einige arme Länder sind in die Kritik geraten, weil sie die Mittel, die sie bekommen haben, nicht optimal g
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Auf dem Campus der Universität von Hongkong steht seit über 20 Jahren eine Skulptur mit dem Namen „Säule der Schande“. Sie erinnert an die pro-demokratischen Demonstranten, die während des Massakers am Tian’anmen-Platz 1989 getötet wurden.
Die Statue des dänischen Bildhauers Jens Galschiot war eine unbefristete Leihgabe an die „Hongkonger Allianz zur Unterstützung der patriotischen demokratischen Bewegungen in China“, eine China-kritische Organisation.
Die Allianz wurde im September aufgelöst. Nun will die Universität die Statue von ihrem Gelände entfernen.
Galschiot schätzt den Wert der Statue auf etwa 1 Million Euro. Er sagte, er sei bereit, sie zurück nach Dänemark zu bringen. Er besteht darauf, dass er persönlich in Hongkong sein muss, um den reibungslosen Ablauf der komplexen Operation zu garantieren.
Am Freitag veröffentlichte Galschiot einen offenen Brief. Darin bittet er um eine Garantie, dass seine Mitarbeiter und er nicht nach dem neuen Hongkonger Sicherheitsgesetz strafrechtlich verfolgt werden.
Die Entfernung der Statue wird für Schlagzeilen sorgen. Sie könnte als Rechtsgrundlage für die Verhaftung von Ausländern dienen, die sich an Aktivitäten beteiligen, die China kriti
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Das war‘s für heute. Vielen Dank fürs Zuhören.
Bis zur nächsten Folge!
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