Erhöhtes Krebsrisiko durch stark verarbeitete Lebensmittel
Der Konsum von stark verarbeiteten Lebensmitteln, wie industriell gefertigtem Brot, abgepackten Snacks und Fertiggerichten, kann das Krebsrisiko erhöhen. Das wurde in einer von französischen und brasilianischen Forschern durchgeführten Studie gezeigt. Die Ergebnisse der Studie wurden letzten Mittwoch im British Medical Journal veröffentlicht.
Die Forscher untersuchten die Essgewohnheiten von 105.000 Erwachsenen, die an einer Langzeitstudie in Frankreich teilnehmen. Es stellte sich heraus, dass sich mit dem steigenden Konsum von stark verarbeiteten Lebensmitteln das Krebsrisiko erhöht. Insbesondere korrelierte eine 10-prozentige Zunahme des Verzehrs von Fertiggerichten mit einem 12-prozentigen Anstieg von Krebserkrankungen. Die Forscher untersuchten den Einfluss dieser Lebensmittel auf Brust-, Dickdarm- und Prostatakrebs und fanden den deutlichsten Zusammenhang bei Brustkrebs.
Die Wissenschaftler berücksichtigten Faktoren wie Rauchen, körperliche Aktivität und Familiengeschichte, fanden aber dennoch einen Zusammenhang zwischen Krebs und Fertigprodukten. Sie sagen jedoch auch, dass weitere Forschung auf diesem Gebiet notwendig sei, um den Zusammenhang besser zu verstehen und um zu ler