Einwanderungspolitik: Spanien schwimmt gegen den Strom
Am vergangenen Dienstag hat die spanische Regierung einen Plan verabschiedet, demzufolge 500.000 Migranten, die keine Papiere haben, einen legalen Status erhalten sollen. Berechtigt sind nur Personen, die seit mindestens fünf Monaten in Spanien leben und keine Vorstrafen haben. Auch ihre Kinder können einen legalen Status erhalten.
Diese Migranten können nun jeden Beruf ausüben und überall in Spanien leben.
Die Ministerin für Migrationsfragen sagte, dies sei gut für das Land. Spanien brauche mehr Arbeitskräfte, da die Bevölkerung älter werde.
Der spanische Ministerpräsident sagte, dass Migranten zum Wirtschaftswachstum Spaniens beitragen. Das ist tatsächlich der Fall. Viele neue Arbeitsplätze im letzten Jahr wurden mit Ausländern besetzt.
Wie zu erwarten war, sind nicht alle begeistert. Rechtsgerichtete Parteien sagen, dass dies mehr illegale Migranten anziehen und die öffentlichen Dienstleistungen strapazieren werde.
Aber Hilfsorganisationen begrüßen die Idee. Die katholische Kirche beispielsweise hält dies für eine gute Sache. Sie bezei